RECHTLICHE INFORMATIONEN
Widerrufsbelehrung
Die nachfolgenden Informationen betreffen das gesetzliche Widerrufsrecht von Verbrauchern bei Verträgen, bei denen ein solches Widerrufsrecht nach den gesetzlichen Vorschriften besteht. Welche Regelungen im konkreten Fall gelten, hängt insbesondere von der Art des jeweiligen Vertrags und seiner Durchführung ab.
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen einen Vertrag zu widerrufen, sofern Ihnen für diesen Vertrag ein gesetzliches Widerrufsrecht zusteht. Die Widerrufsfrist beträgt grundsätzlich vierzehn Tage. Bei Fernabsatzverträgen richtet sich der Beginn der Widerrufsfrist nach den jeweils einschlägigen gesetzlichen Vorschriften.
Zur Ausübung des Widerrufsrechts genügt eine eindeutige Erklärung gegenüber dem Unternehmer. Eine Begründung des Widerrufs ist nicht erforderlich. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es grundsätzlich aus, dass die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Frist abgesendet wird.
Widerruf erklären
Der Widerruf ist zu richten an:
Leipziger Strasse 69
60487 Frankfurt am Main
Hessen, Deutschland
Eine eindeutige Erklärung kann beispielsweise per E-Mail oder postalisch übermittelt werden. Das gesetzliche Muster-Widerrufsformular kann verwendet werden, ist jedoch nicht zwingend vorgeschrieben.
Folgen des Widerrufs
Wird ein Vertrag wirksam widerrufen, sind die empfangenen Leistungen grundsätzlich nach den gesetzlichen Vorschriften zurückzugewähren. Soweit der Unternehmer zur Rückzahlung verpflichtet ist, erfolgt diese grundsätzlich unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem die Mitteilung über den Widerruf des Vertrags beim Unternehmer eingegangen ist.
Für die Rückzahlung wird grundsätzlich dasselbe Zahlungsmittel verwendet, das bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt wurde, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde und keine gesetzlichen Gründe entgegenstehen.
Beginn der Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist
Bei bestimmten Dienstleistungsverträgen kann der Verbraucher ausdrücklich verlangen, dass die Leistung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt. In einem solchen Fall können gesetzliche Regelungen dazu führen, dass bei einem späteren Widerruf ein angemessener Betrag für die bis zum Widerruf bereits erbrachte Leistung zu zahlen ist.
Bei Verträgen über digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, kann das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen vorzeitig erlöschen. Dies setzt insbesondere die gesetzlich erforderliche ausdrückliche Zustimmung zum Beginn der Vertragserfüllung vor Ablauf der Widerrufsfrist sowie die Bestätigung der Kenntnis vom Verlust des Widerrufsrechts voraus.
Kein pauschales Widerrufsrecht für jede Nutzung
Diese Widerrufsbelehrung stellt nicht fest, dass für jedes auf oder über LiveTVHub erreichbare Angebot ein Widerrufsrecht besteht. LiveTVHub ist ein unabhängiges Informations- und Ratgeberportal und nicht automatisch Vertragspartner eines externen IPTV-, Streaming- oder sonstigen Drittanbieters.
Wenn ein Vertrag unmittelbar mit einem Drittanbieter geschlossen wurde, ist dessen Widerrufsbelehrung und dessen Vertragsverhältnis maßgeblich. Für einen solchen Vertrag ist der jeweilige Anbieter der richtige Ansprechpartner.
Muster-Widerrufsformular
Wenn Sie den Vertrag widerrufen möchten, können Sie die folgende Erklärung verwenden. Die Verwendung dieses Musters ist freiwillig.
Muster-Widerrufsformular
An:
LiveTVHub
Leipziger Strasse 69
60487 Frankfurt am Main
Hessen, Deutschland
E-Mail: [email protected]
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*) / die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*):
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Bestellt am (*) / erhalten am (*):
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Name des/der Verbraucher(s):
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Anschrift des/der Verbraucher(s):
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Datum: ____________________
Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier):
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(*) Unzutreffendes streichen.
Rechtliche Grundlage
Die gesetzlichen Regelungen zum Widerrufsrecht bei Verbraucherverträgen ergeben sich insbesondere aus §§ 355 und 356 BGB sowie den einschlägigen Informationspflichten des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuche. Die konkrete Anwendung hängt von der jeweiligen Vertragsart und den Umständen des Einzelfalls ab.
Wichtiger Hinweis
Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Bei rechtlich komplexen oder streitigen Sachverhalten sollte eine qualifizierte rechtliche Beratung in Anspruch genommen werden.
Stand: Oktober 2026